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Rohholzverbraucher aus dem Holz- und Energiesektor wehren sich gegen WSL-Studie

Vor einigen Wochen hatte die Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL gemeinsam mit Umweltorganisationen eine Studie mit dem Titel «Biodiversitätsschädigende Subventionen in der Schweiz» publiziert. Nun wehrt sich die Task Force Wald + Holz + Energie öffentlich dagegen.

Neben vielen anderen Bereichen schneidet in der WSL-Studie mit dem Titel «Biodiversitätsschädigende Subventionen in der Schweiz» auch die Forstwirtschaft nicht gut ab. «Die Autoren monieren, dass die Subventionen zur Verbesserung der ökonomischen Leistungsfähigkeit der Forstbetriebe angeblich zu einer tieferen Biodiversität im Wald führen würden», schreibt die Task Force Wald + Holz + Energie (TF WHE) in ihrer Medienmitteilung. Die Vereinigung von Verbänden und Unternehmen der Schweizer Rohholzverbraucher aus dem Holz- und Energiesektor wehrt sich dagegen. 

«Die TF WHE stellt sich dezidiert gegen die in der Studie gezogenen Schlüsse und unterstellt den Autoren eine verzerrte Darstellung der Tatsachen. Fakt ist, dass die Biodiversität im Schweizer Wald bereits hoch ist und seit Jahren weiter steigt (vgl. Ergebnisbericht LFI 4). Auf der anderen Seite arbeiten viele Forstbetriebe seit Jahren defizitär. Gerade die dringend notwendigen Massnahmen zur Anpassung des Waldes an den Klimawandel erfordern zusätzliche finanzielle Mittel, welche unter anderem durch strukturelle Anpassungen in der Forstwirtschaft erwirtschaftet werden müssen», heisst es weiter in der Mitteilung. Eine Abschaffung der heutigen Subventionen für die Waldwirtschaft würde zu einer verstärkten Unternutzung der Wälder führen mit allen negativen Folgen, nicht zuletzt auch für die Biodiversität.

Lesen Sie die ganze Medienmitteilung der Task Force WHE